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KapitelübersichtChronischen Harnwegsbeschwerden entspricht häufig chronisch saurer Urin Chronische Harnwegsbeschwerden gelten häufig als Psychosomatische Erkrankung Bakterien und Pilze lieben gleichermaßen saure Milieus Bakteriennachweis vor prophylaktischer Einnahme von Antibiotika Saurer Urin ist ein Risiko hinsichtlich Harnwegsbeschwerden und weiterer Stoffwechsel-Erkrankungen Saurer Urin ist eine normale Ausscheidungsfunktion des gesunden Körpers Urinansäuerung ist meist ein untaugliches Mittel der Vorbeugung gegen Blasenbeschwerden Kalium ist ein Schlüsselfaktor für Nierengesundheit Die im Buch dargestellten Strategien für die Vorbeugung von Harnwegsbeschwerden in der Übersicht |
Das Problem ist alt und wird schon sehr lange vernachlässigtZu Beginn der Fünfziger Jahre schrieb ein amerikanischer Arzt an eine Ärztezeitschrift, er habe eine 41-jährige Patientin, die - sonst bei guter Gesundheit - seit Beginn ihrer nunmehr zehn Jahre währenden Ehe immer wieder einen bis drei Tage nach dem Geschlechtsverkehr an Blasenentzündung litte. Die Ratschläge, die er zu ihrer Behandlung erhielt, könnten frappierenderweise genausogut heute, fast fünfzig Jahre später erteilt worden sein. Sie lauteten: Bessere Kulturtechniken, um das verursachende Bakterium zu identifizieren, Behandlung mit Antibiotika, verbesserte Hygiene, Weitung der Harnröhre, deren Enge die Beschwerden verursachen könne und die Untersuchung des Darms sowie die Konsultation eines Psychiaters, da die stets dem Geschlechtsverkehr folgenden Beschwerden eine psychosexuelle Komponente vermuten ließen. Der ratsuchende Arzt hatte auch erwähnt, der Urin der Patientin sei stets sauer. Hierauf wurde nicht eingegangen. Heute würde man von medizinischen Experten ungefähr die gleichen Ratschläge erhalten, wobei die Weitung der Harnröhre, die Dilatation vielleicht seltener empfohlen werden würde und ein weiterer Ansatz hinzugekommen ist: die Ansäuerung des Urins, in Deutschland die favorisierte Prophylaxe gegen rezidivierende Zystitis. Meiner Meinung nach lassen sich die meisten Beschwerden im Harntrakt durch eine zu hohe Säurebelastung erklären. Für das Problem der Inkontinenz gibt es dazu sogar einen wissenschaftlichen Beleg. Aber nach wie vor empfehlen viele, den Urin als Vorbeugung gegen Harnwegsinfekte anzusäuern - ein unverantwortlicher Ratschlag. Meist ist das Gegenteil richtig. Sie können in diesem Buch lernen, wann genau, und auch, wann nicht. |
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Harnwegsinfekte als Folge von Lactoseintoleranz? Schlafstörungen, Nieren und Säure-Basen-Haushalt Männerproblem, behebbar durch Basenpulver Und die,"die schon durch alle AB's durch sind."? Drangsymptomatik und Schmerzen nach Milchprodukten Die "Fragwürdigkeit" des Tages Zu Blasenerkrankungen und verbreiteten Medikamenten: Zum beliebten Placebo Homöopathie und andere ketzerische Kommentare: Ursachen von Harnwegsproblemen heute: Tipps : Begleiterkrankungen von chronischen Harnwegsinfekten, bzw. der Interstitiellen Cystitis IC und die Kaliumfrage, meine Einschätzung vieler Basenpulver | ||||||||||
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