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KapitelübersichtChronischen Harnwegsbeschwerden entspricht häufig chronisch saurer Urin Chronische Harnwegsbeschwerden gelten häufig als Psychosomatische Erkrankung Bakterien und Pilze lieben gleichermaßen saure Milieus Bakteriennachweis vor prophylaktischer Einnahme von Antibiotika Saurer Urin ist ein Risiko hinsichtlich Harnwegsbeschwerden und weiterer Stoffwechsel-Erkrankungen Saurer Urin ist eine normale Ausscheidungsfunktion des gesunden Körpers Urinansäuerung ist meist ein untaugliches Mittel der Vorbeugung gegen Blasenbeschwerden Kalium ist ein Schlüsselfaktor für Nierengesundheit Die im Buch dargestellten Strategien für die Vorbeugung von Harnwegsbeschwerden in der Übersicht |
Strategien zur Linderung von BlasenbeschwerdenHaben Sie Beschwerden in den harnableitenden oder räumlich dicht benachbarten Organen, seien es Blase, Niere oder auch Prostata, so versuchen Sie einmal die im folgenden beschriebenen Strategien, wenn Ihnen die Behandlungen Ihres Arztes nicht geholfen haben. Sie haben nichts zu verlieren, nicht wahr? Nur zu gewinnen, denn die Vermeidung der Langzeiteinnahme von Antibiotika oder prophylaktisch eingenommener Antibiotika wird Ihnen eine deutliche Verbesserung Ihrer Gesundheit bescheren. Die Ratschläge richten sich an Frauen wie Männer, denn schliesslich funktionieren ihre Nieren wie auch Blasen vergleichbar. In Internet-Diskussionsforen wie z. B. dem Deutschen Medizin Forum tauschen Betroffene ihre Erfahrungen mit den erfahrenen Behandlungen aus. Die Schilderungen von Männern wie Frauen gleichen sich durchaus: Während Frauen von häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen berichten, die immer wieder mit Antibiotika behandelt werden, schildern Männer Prostatitis, die ebenfalls mit wiederholten Antibiotika-Gaben behandelt wird. Sonderfälle, wenn auch nicht seltene, innerhalb dieser Gruppen sind die abakterielle Prostatis bei Männern und das sogenannte Urethrale Symptom bei Frauen, die leider ebenfalls häufig mit Antibiotika therapiert werden, obwohl ihre Benennung bereits sagt, dass sie nicht mit bakteriellen Infektionen einhergehen. Eine weitere abakterielle Erkrankung der Blase, die bei Frauen weitaus häufiger diagnostiziert wird als bei Männern, ist die sogenannte Interstitielle Cystitis, IC, eine chronische Entzündung der Blasenschleimhaut, für die man noch keine Therapie kennt. Auch hier würde ich es zunächst mal mit den im weiteren beschriebenen sanften Mitteln versuchen. Helfen sie auch nur ein wenig, so ist doch schon einiges erreicht. Bereits die Verminderung der Menge der eingenommenen Antibiotika bringt doch etwas. Und auch bei Inkontinenz, beim unfreiwilligen Harnverlust, kann es nicht schaden, die Auswirkungen des Blasenschonprogramms zu probieren. Mir hat eine weibliche Betroffene geschildert, sie verspüre eine leichte Inkontinenz nur, wenn sie das Blasenschonprogramm nicht befolge. Solange sie es gewissenhaft befolge, sei sie symptomfrei. |
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